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Einen Rabattcode in Shopify erstellen, Schritt für Schritt
Ein Rabattcode, oft auch Gutscheincode genannt, ist im Shopify-Admin schnell angelegt. Die Fehler stecken in den Einstellungen darunter: kein Enddatum, keine Grenze je Kunde, eine Kombination, die du nicht wolltest. Und die Rabattart lässt sich nach dem Speichern nicht mehr ändern.

1 Code oder automatischer Rabatt?
Shopify kennt zwei Methoden. Einen Rabattcode gibt der Kunde im Checkout ein. Ein automatischer Rabatt greift von selbst, sobald der Warenkorb die Bedingungen erfüllt. Laut Shopify passen Codes zu gezielten Aktionen wie E-Mail-Kampagnen oder Partnerschaften, automatische Rabatte zu Aktionen im ganzen Shop. Ein Nachteil laut Shopify: Vergessene Codes können zu Warenkorbabbrüchen führen.
Aktiv sein dürfen höchstens 25 automatische Rabatte, Rabatte aus Apps eingeschlossen. Welche Rabattart zu welchem Ziel passt, steht im Ratgeber zur Wahl der Rabattart.
2 Leg den Code im Admin an
Entscheide die Rabattart vorher: Rabattart und Methode lassen sich laut Shopify nach dem Speichern nicht mehr ändern, dann hilft nur löschen und neu anlegen. So legst du einen Code über einen Prozentsatz oder festen Betrag an:
- Öffne im Shopify-Admin „Rabatte“ und klicke auf „Rabatt erstellen“.
- Wähle im Menü „Rabattart auswählen“ die Art: „Betragsrabatt auf Produkte“ oder „Betragsrabatt auf Bestellungen“. Daneben gibt es „Kaufe X, erhalte Y“ und „Kostenloser Versand“.
- Wähle unter „Methode“ die Option „Rabattcode“.
- Gib einen Namen für den Code ein, etwa SOMMER10, oder klicke auf „Code generieren“.
- Wähle unter „Wert“ „Prozentsatz“ oder „Fester Betrag“ und trag den Wert ein.
- Bei einem Rabatt auf Produkte wählst du unter „Gilt für“ „Bestimmte Produkte“ oder „Bestimmte Kollektionen“ und fügst sie hinzu.
- Stell Grenzen und Laufzeit ein, wie im nächsten Abschnitt beschrieben, und klicke auf „Speichern“.
3 Stell die Grenzen ein, bevor du speicherst
Unter dem Wert stehen die Einstellungen, die über die Kosten des Codes entscheiden. Lässt du die Nutzungsgrenzen und das Enddatum leer, kann der Code unbegrenzt oft eingelöst werden und läuft nie ab.
| Abschnitt | Was du einstellst | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Mindestanforderungen | Mindestkaufbetrag oder Mindestanzahl an Artikeln | Der Betrag zählt nur Produktpreise, ohne Versand und Steuern |
| Berechtigung | Alle Kund:innen, bestimmte Kund:innen, Kundensegmente oder Märkte | Ein Segment erfasst laut Shopify nur Kunden mit Kundenprofil, keine Erstbesteller |
| Maximale Rabattnutzung | Gesamtzahl begrenzen oder eine Verwendung pro Kund:in | Den Kunden erkennt Shopify an E-Mail-Adresse oder Telefonnummer |
| Kombinationen | Mit welchen Rabattklassen der Code zusammen gelten darf | Beide Rabatte müssen die Kombination erlauben |
| Aktivitätszeitraum | Startdatum und, über „Enddatum festlegen“, das Ende | Die Zeit richtet sich nach der Zeitzone in deinem Admin |
4 Teile den Code als Link
Damit niemand den Code abtippen muss, erzeugt Shopify einen teilbaren Link: Öffne den Rabatt, klicke auf „Bewerben“ und wähle „Teilbaren Rabattcode erhalten“. Wer den Link öffnet, bekommt den Rabatt automatisch auf den Warenkorb. Dazu gibt es einen QR-Code für Belege, Displays oder die Ladenkasse.
Der Link endet auf /discount/ und deinen Code. Soll er nicht auf die Startseite führen, häng eine Weiterleitung an, etwa /discount/SOMMER10?redirect=/collections/sale. Er funktioniert nur, solange der Rabatt aktiv ist. Verzichte im Code auf Sonderzeichen, damit er in der Adresse sauber ankommt.
5 Fehler, die einen Code teuer machen
Prüf vor dem Speichern diese Punkte. Greift ein Code trotzdem nicht, hilft unsere Fehlersuche, wenn ein Rabatt nicht greift.
- Kein Enddatum: Der Code läuft nie ab, auch wenn die Aktion längst vorbei ist.
- Nur „einmal pro Kunde“: Wer eine neue E-Mail-Adresse eingibt, kann den Code wieder nutzen.
- Falsche Rabattart: Sie lässt sich nicht ändern. Lösch den Rabatt und leg ihn neu an.
- Wert 0: Rabatte über 0 % oder 0 USD funktionieren laut Shopify im Checkout möglicherweise nicht. Nimm mindestens 1 % oder einen Cent.
- Mehr als 100 Produkte: Ein Code gilt für höchstens 100 bestimmte Kunden, Produkte und Varianten. Für mehr nimmst du eine Kollektion.
- Kombinationen vergessen: Ohne Haken gilt der Code nicht neben anderen Rabatten. Shopify wendet dann den besseren Rabatt für den Kunden an.
6 Viele Codes oder Codes in einem Satz
Der Admin legt einen Code nach dem anderen an. Willst du jedem Kunden einen eigenen Code geben, etwa im Newsletter oder auf Gutscheinkarten, brauchst du bei Hunderten Codes eine App oder die Programmierschnittstelle. Wie beides geht, steht im Ratgeber zu vielen eindeutigen Rabattcodes.
Shopifys eigener Assistent Sidekick kann laut Hilfe Rabatte erstellen und füllt dafür das Formular im Admin aus. Du prüfst die Felder und speicherst selbst.
Quellen
- Shopify Hilfe: Rabattmethoden(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Rabattcodes (Hinweise zum Erstellen)(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Automatische Rabatte(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Rabattarten(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Betragsrabatte (Schritte und Einstellungen)(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Rabatte kombinieren(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Rabatte verwalten (teilbarer Link und QR-Code)(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: FAQ zu Rabattcodes(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Hilfe und Anleitungen von Sidekick(öffnet in einem neuen Tab)
- Shopify Hilfe: Gutscheine erstellen und verkaufen(öffnet in einem neuen Tab)
Häufige Fragen
Wie erstelle ich einen Rabattcode in Shopify?
Kann ich die Rabattart eines Codes nachträglich ändern?
Ist ein Gutscheincode dasselbe wie ein Rabattcode?
Wie teile ich einen Rabattcode als Link?
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