Ratgeber
Warum greift mein Shopify-Rabatt nicht?
Greift ein Shopify-Rabatt nicht, prüfe diese Punkte: Kombinationen, Mindestanforderung, Kundenkreis, Zeitraum und die Grenze von 25 aktiven automatischen Rabatten. Geh sie der Reihe nach durch. Danach zeigt eine Testbestellung, ob es geklappt hat.

Der Rabatt ist da, der Checkout zeigt nichts
Ein Rabatt in Shopify besteht aus mehreren Bedingungen: Geltungsbereich (für welche Produkte er gilt), Mindestanforderung, Kundenkreis, Laufzeit, Nutzungslimits und Kombinationen. Jede davon kann einen Warenkorb ausschließen, ohne dass eine Meldung erscheint. Der Kunde sieht dann einfach den vollen Preis. Dir fällt es oft erst auf, wenn jemand nachfragt.
Dazu kommen Regeln, die nicht im Rabatt selbst stehen: wie viele Rabatte gleichzeitig aktiv sein dürfen, wie viele Codes ein Kunde einlösen kann und welcher Rabatt gewinnt, wenn zwei nicht zusammen gelten dürfen.
Bei Rabatten aus Apps kommen die Einstellungen der App dazu. Drei Fälle sehen im Admin richtig aus und greifen trotzdem nicht. Erstens eine Mengenstaffel, die die falschen Artikel zusammenzählt. Zweitens ein Geschenk, dessen App-Einbettung im Theme ausgeschaltet ist. Drittens ein Rabatt, der noch pausiert ist, etwa ein Rabatt vom KI-Assistenten, den du noch nicht eingeschaltet hast.
Die Prüfliste für jeden Shopify-Rabatt
Diese Punkte stammen aus Shopifys Hilfe. Sie gelten für native Rabatte und genauso für Rabatte aus Apps.
- Kombinationen: Dürfen zwei Rabatte nicht zusammen gelten, wendet Shopify den an, der für den Warenkorb den größeren Vorteil bringt. Dein Rabatt ist dann nicht kaputt, er verliert nur. Kombinationen entstehen nicht von allein, du stellst sie in jedem Rabatt ein.
- Mindestanforderung: Gilt der Rabatt für bestimmte Produkte oder Collections, zählen nur diese Artikel zur Mindestanzahl oder zum Mindestbetrag.
- Artikel im Warenkorb: Automatische Rabatte greifen nur, wenn die berechtigten Artikel im Warenkorb liegen. Bei Buy X get Y wird der erhaltene Artikel nie automatisch hinzugefügt.
- Kundenkreis: Ist der Rabatt auf bestimmte Kunden, Kundensegmente oder Märkte beschränkt, fallen alle anderen heraus.
- Laufzeit: Start und Ende richten sich nach der Zeitzone deines Shops.
- Grenzen: höchstens 25 aktive automatische Rabatte, App-Rabatte eingerechnet, und je Bestellung höchstens fünf Produkt- oder Bestellcodes plus ein Versandcode.
- Nutzungslimits: Ist die Gesamtzahl der Nutzungen erreicht oder hat der Kunde einen auf einmal pro Kunde begrenzten Code schon genutzt, greift er nicht mehr. Erkannt wird der Kunde über E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.
- Kaufart und Angebote nach dem Kauf: Ein Rabatt kann auf einmalige Käufe, Abos oder beides beschränkt sein. Auf der Post-Purchase-Seite gelten Rabattcodes nicht. Das ist die Seite mit Zusatzangeboten direkt nach dem Bezahlen.
So prüfst du einen Rabatt aus Hand-E AI Discounts vor dem Livegang
Die Warenkorb-Vorschau der App zeigt dir für jede Zeile, ob der Rabatt greift und warum. So siehst du es, bevor ein Kunde den Rabatt vermisst. Was die Vorschau nicht wissen kann, klärt ein Testkauf.
- Öffne die Mengenstaffel oder das Bundle und stell in der Warenkorb-Vorschau einen Testwarenkorb mit echten Produkten zusammen.
- Lies den Grund je Zeile, etwa nicht im Geltungsbereich, noch 2 Stück bis zur Staffel oder Staffel greift. Die Vorschau rechnet mit derselben Logik wie der Checkout.
- Hast du den Rabatt mit dem KI-Assistenten angelegt, ist er zuerst inaktiv, damit nichts ungeprüft live geht. Steht er unter Meine Rabatte als „Noch nicht aktiv“, klick auf Einschalten und dann auf Jetzt einschalten. Das gilt auch für einen einfachen Rabatt oder Gratisversand vom Assistenten.
- Beim Geschenk ab Warenkorbwert: Prüfe im Theme-Editor unter App-Einbettungen, ob Geschenk ab Warenkorbwert eingeschaltet ist.
- Prüfe auf Shopifys Karte Kombinationen, ob der Rabatt neben deinen anderen Rabatten gelten darf.
- Mach eine Testbestellung über Shopifys Test-Zahlungsgateway oder den Testmodus von Shopify Payments. Dort wirken auch Laufzeit, Kundengruppen, Märkte, Steuern und Versand mit.
Beispiel: Was die Vorschau je Zeile sagt
Mengenstaffel ab 5 Stück 10 %, Geltungsbereich: zwei ausgewählte Snowboards, Zählweise je Produkt. Im Testwarenkorb liegen drei Produkte. Nur eines bekommt Rabatt, und die Vorschau sagt bei jeder Zeile, warum.
| Zeile | Menge | Zeilensumme | Grund in der Vorschau | Rabatt |
|---|---|---|---|---|
| Snowboard Liquid zu 749,95 € | 5 | 3.749,75 € | Staffel ab 5 greift | 374,95 € |
| Snowboard Ice zu 699,95 € | 3 | 2.099,85 € | noch 2 bis zur Staffel | 0,00 € |
| Snowboard Videographer zu 885,95 € | 1 | 885,95 € | nicht im Geltungsbereich | 0,00 € |
| Summe | 9 | 6.735,55 € | 374,95 € |
Was die Vorschau nicht weiß
- Andere Rabatte im Shop kennt die Vorschau nicht. Ob deine Staffel gegen einen anderen Rabatt verliert, zeigt erst der Checkout.
- Laufzeit, Kundengruppen und Märkte prüft die Vorschau nicht. Ein Rabatt, der erst morgen startet, rechnet in der Vorschau heute schon.
- Steuern und Versand rechnet die Vorschau nicht mit.
- Warenkorbwert-Staffel, Geschenk und Codes in Menge haben keine Vorschau. Dort ist die Testbestellung der Weg.
- Je nach Theme erscheint ein Geschenk erst beim nächsten Seitenaufruf. Das passiert, wenn das Theme der App nicht meldet, dass sich der Warenkorb geändert hat. Das ist kein Fehler des Rabatts.
- Shopify erlaubt je Shop höchstens 25 aktive Rabatt-Functions, also Bausteine, mit denen Apps Rabatte berechnen. Ist die Grenze erreicht, lässt sich kein weiterer App-Rabatt aktivieren.
Häufige Fragen
Warum wird mein automatischer Rabatt durch einen anderen ersetzt?
Warum sieht die Vorschau richtig aus, der Checkout aber nicht?
Kann ich einen Rabatt testen, ohne echtes Geld auszugeben?
Wie viele Rabattcodes kann ein Kunde gleichzeitig einlösen?
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